Lee Carroll, 19. April 2005

Karol Wojtyla, 18. Mai 1920 - 2. April 2005

DER TOD VON PAPST JOHANNES PAUL II

Als der Papst erkrankte, befand ich mich gerade in Italien. Ein paar Wochen später, als ich wieder in den USA unterwegs war, sah ich auf CNN fern, als die Nachricht von seinem Tod ausgestrahlt wurde.

Dies ist eine Webseite im Bewusstsein des neuen Zeitalters und ich bin das in Verantwortung stehende Channel-Medium. Ich bin (selbstverständlich) nicht katholisch und halte auch an keiner Doktrin einer organisierten Religion fest. Doch wie dem auch sei, bekommt dieser Mann, der 26 Jahre seines Lebens dafür verwendete, seine eigene Göttlichkeit zu finden und Frieden auf Erden zu unterstützen, sehr viel Aufmerksamkeit, Meditationen, Dank und Bewunderung von mir. Wir sind keine religiösen Fundamentalisten und wir ehren alle, die auf ihre eigene Art und Weise nach Gott suchen.
Es ist nur ein Einzelner von diesen Männern (zu denen eines Tages auch Frauen gehören werden) das Oberhaupt, welches über eine Milliarde von Menschen in ihrer Spiritualität führt. Wir hoffen stets, dass „unser“ Papst ein guter Papst wird und nicht unbedingt eine Kopie einiger der letzten Päpste, die sich, abgesehen vom Thema Kirche, nicht sonderlich für andere Dinge interessierten. Aber Papst Johannes Paul II, der als „Seine Heiligkeit“ und auch als „Der heilige Stuhl“ bekannt war, interessierte sich für die Ganzheit der Dinge – seine eigene Spiritualität, das Führen seines Kirchenstaates und auch sein Bestreben, Frieden auf Erden herbeizuführen. Und dabei nahm er kein Blatt vor den Mund. Zur großen Bestürzung einiger hochrangiger Geistlicher in seiner Umgebung verlangte er in den Achtzigerjahren nach einem Ende des Kommunismus. Er riet auch Präsident Reagan, sich dem Rat seiner eigenen Präsidentenberater zu widersetzen und Mikhail Gorbatschow zu vertrauen. Genau das Tat Reagan und das Ergebnis war der Beginn der Nuklearabkommen, die heute von so großer Notwendigkeit sind.

Gorbatschow sagte: „Der größte Fehler, den der Kommunismus beging, war, es dem Papst zu erlauben, Polen zu besuchen.“ Dies erzeugte eine Energie, die in Verbindung mit allen anderen Dingen, die Johannes Paul tat, dazu beigetragen hat, dass die Sowjetunion in den späten Achtzigerjahren auseinander gebrochen ist.

Es wurden keine Schüsse abgefeuert und das „Reich des Bösen“ brach mit Hilfe des Bewusstseins seines Volkes sowie vieler großer Führer zusammen, welche fast alle bis zu einem gewissen Grad unter dem Einfluss des Oberhauptes im kleinsten Land der Welt, dem Vatikan, standen.

Johannes Paul war ein Mann, der sich traute, den Katholiken überall (von seinem Hochsitz, auf seinem Balkon mit Blick auf den Petersplatz) zu sagen, dass Himmel und Hölle ganz und gar keine „Orte“ seien, sondern nur Seinszustände, die persönlicher Art sind und die eigene Beziehung einer Person zu Gott widerspiegeln!

Papst – Himmel und Hölle: http://smithbrad.nventure.com/pope.htm

Die Kirche riss diese Aussage schnell an sich und bearbeitete sie in einem Versuch zu erklären, wie dies weiterhin zur grundlegenden Doktrin der Kirche passen könnte. Mit Erklärungen wie „Was der Papst in Wirklichkeit meinte“ wurde viel darüber geschrieben. Aber er meinte genau das, was er gesagt hatte: Gott ist in Dir und je näher Du ihm kommst, desto mehr wird Deine Energie die Beschreibung vom Himmel selbst tragen.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Seiten, wo dies nachgelesen werden kann.

Unser Papst versammelte sich mit den Juden und kniete gemeinsam mit ihnen im Gebet nieder. Er war der Einzige, der dies jemals getan hatte. Er entschuldigte sich bei ihnen für die Haltung des Vatikans während der Zeiten des Holocausts und bat sie um Vergebung. Er bat auch die Familie von Galilei öffentlich um Vergebung für das, was vor langer Zeit geschehen war, und sagte der Erde dann, dass die Kreuzzüge nicht in Ordnung gewesen seien, dass sie sich mit den Hexenverbrennungen schuldig gemacht hatten (A.d.Red.) und äußerte etwas in dieser Richtung: „Die Kirche war bei all diesen Dingen im Unrecht.“ (seufz!) Das stimmt. Er wusste es und wollte um Vergebung bitten. Dies war ein christlicher Charakterzug, dem er nacheiferte und den er jenen, die ihm als Oberhaupt der Kirche folgten, deutlich vermitteln wollte.

Vergebung des Papstes: http://abcnews.go.com/Health/Pope/story?id=636765&page=1

Auch war er während dieser letzten Jahre bezüglich der Vereinigten Staaten beunruhigt und er schreckte nicht davor zurück, zu sagen, was nach seinem Dafürhalten eine angemessene oder unangemessene Energie sei - im Vergleich und Übereinstimmung mit seinem göttlichen Modell und dem Meister, dem er folgte und den er verehrte.

Johannes Paul wusste, dass er sterben würde. Er hatte sich in der Vergangenheit von vielen Dingen erholt, auch damals, als er fast ums Leben gekommen war, nachdem er von der Kugel eines Attentäters getroffen worden war. Aber er wusste, dass er uns verlassen würde. Er bat nicht darum, ins Krankenhaus zurückgebracht zu werden, umgab sich mit seinen polnischen Freunden und langsam beendete sein Körper das Leben. Die Leute, die ihm am nächsten standen, sagten, dass seine letzten Worte „AMEN“ gewesen waren.

Hier haben wir einen Menschen, der seiner Wahrheit folgte, bei allen Dingen nach dem Göttlichen Ausschau hielt und der auf dem Planeten Erde einen Unterschied bewirkt hat. Das ist genau das, was wir unterrichten. Niemand von uns wird jemals der Papst sein, aber wir alle können in unserem Leben den Himmel erschaffen, genauso wie er gesagt hatte. Wir müssen keine großen Persönlichkeiten sein, die von Millionen bemerkt werden, denn jeder von uns enthält Gott in dem Ausmaß in sich, dass Millionen dies mit uns teilen können.

Bevor er zum Bischof von Rom, Vikar des Christentums, Nachfolger des Heiligen Petrus, Fürst der Apostel, Oberhaupt der universellen Kirche, Begründer des Westens, Primas von Italien, Herrscher des Vatikans ernannt wurde, war Papst Johannes Paul als Karol Jozef Wojtyla ein außergewöhnlicher Mensch mit einem Licht, dass er leuchten lassen wollte. Kryon sagt uns, dass auch wir ebensolche Menschen sind. Wir tragen eine Kombination von Licht, welches Frieden auf die Erde bringen kann und von dem Karol uns zeigte, was selbst von einem einzigen Menschen getan werden kann!

Ich denke, dass Karol (der Papst) sich nicht in einem Ort namens Himmel befindet (entsprechend seiner eigenen Worte). Er befindet sich stattdessen in einem Bewusstsein namens Liebe, das uns alle umgibt. Und wenn er jetzt mit uns sprechen könnte, so denke ich, dass er sagen würde: „Ich habe meinen Beitrag geleistet, tut Ihr, Wesen des Lichts, nun den Euren. Amen.“

Wir gratulieren Dir, Karol, zu Deinem ganz wundervollen Abenteuer auf diesem Planeten.

Lee Carroll